17 September 2019

Aller Anfang darf leicht sein

Posted in Entwicklung

herzundverstand blog anfang

Teil 1

"Das Leben ist eine ständige Entwicklung..."         

"Bla, bla, bla... Weiss ich doch ohnehin".

"Im Moment fühlt sich das aber nicht so an. Manchmal habe ich das Gefühl, ich hänge in einer Schleife - immer wieder die selben Themen, Gefühle usw".

"Ich fühle und fühle und fühle und nichts ändert sich. Wie lange soll ich denn noch diese Gefühle bearbeiten, bis sich endlich wirklich was tut. Irgendwie bin ich am Verzweifeln. Da gibt es Leute, die machen nichts, und denen geht es besser als mir".

Falls Du Dich in eine der Aussagen wiederfindest, war das nicht meine Absicht, es war lediglich meine Gefühlslage, bevor ich mich mit dem folgenden Themenbereich auseinandergesetzt habe.

Wenn Du jetzt die Erwartung hast, dass nun eine Anleitung folgt, was Du tun musst, damit es Dir besser geht, kannst Du diese Erwartung getrost loslassen - das ist eine Illusion. Die gute Nachricht: Dein "Unbehagen", Deine "Zweifel", Deine "Ungeduld" und alles, was vermeintlich sonst noch Deine Entwicklung "bremst" sind "nur" Gefühle, die gefühlt werden wollen.

Wenn Du Lust hast, kannst Du im nachstehenden Beitrag erfahren, wie ich mit dieser Situation umgegangen bin.

Meine "Basis"

Zu Beginn habe ich mir ein paar Dinge ins Bewusstsein gerufen, die für mich so ein "rundum zufriedenes Dasein" als Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung repräsentieren.

  • Ich bin als Seele inkarniert, um mich zu entwickeln
  • Ich darf glücklich sein
  • Ich darf zufrieden sein
  • Ich darf in mir ruhen
  • Ich darf mir vergeben
  • Ich darf mir gegenüber dankbar sein
  • Ich darf mich selbst lieben
  • Ich darf auf mich schauen
  • Ich darf mich für mich entscheiden
  • Ich darf meinen Weg gehen
  • Ich darf die Vergangenheit loslassen
  • Ich darf vertrauen, dass sich alles zum Guten für mich entwickelt
  • Ich darf gut zu mir sein
  • Ich darf Freude empfinden

Nachdem obige Punkte nicht als positive Affirmationen gedacht waren, habe ich einfach mal hingefühlt.  Du wirst es nicht glauben, aber bei dem einen oder anderen Punkt haben sich tatsächlich Widerstände bemerkbar gemacht. ;-)

Wenn Du Lust hast, kannst Du es ja mal machen. Vielleicht gibt es da auch noch Punkte, die gar nicht auf der Liste stehen - na gut, darf ja sein, ist ja meine Liste.

Also..

Ich sage es Dir gleich: bei manchen Punkten habe ich schon etwas länger gebraucht. Da war es für mich wichtig, öfters mal - und auf Etappen - zu fühlen. Und auch das Fühlen selbst gelingt mir nicht immer so wie ich es mir vorstelle. Ich bin dann draufgekommen, dass die Vorstellung ein Produkt - zugegebenermaßen ein sehr kreatives - meines Verstandes ist. Damit ich es nicht vergesse zu erwähnen: Ich liebe meinen Verstand mit all seinen kreativen Auswüchsen, seiner Vorstellungskraft und was er sonst noch alles während eines langen Tages produziert. Was er jedoch nicht kann - und das nehme ich ihm bei seinen überaus vielfältigen Talenten nicht einmal im Ansatz übel - ist Fühlen. Dafür ist er ja auch nicht da. Und auch wenn wir ihn beim Fühlen "mit ins Herz" nehmen und das immer wieder und wieder tun, wird unser lieber Verstand das Fühlen nicht lernen. Was er sehrwohl kann ist mir eine Vorstellung oder eine Erinnerung, gegebenenfalls auch geistige Bilder des Fühlens,  vermitteln. Das ist zwar schön und gut, aber nicht fühlen. Damit war das auch geklärt.

Fragen...

Ich vermute, mein Verstand konnte das alles nicht so rasch verarbeiten wie er es gerne gehabt hätte und stellte daher gleich einmal vier Fragen in den Raum. Wahrscheinlich um mich zu beschäftigen, während er seine Gedanken sortierte.

  • Bin ich Mensch oder bin ich Seele?
  • Fühle ich mich als Mensch oder fühle ich mich als Seele?
  • Wann fühle ich mich als Mensch?
  • Wann fühle ich mich als Seele?

Um die Fragen beantworten zu können habe ich mich mit mir darauf geeinigt, dass ich - nur ganz grob umrissen - die Verstandesebene eher meiner Mensch-Seite zuordnen und die Gefühls- bzw. Herzensebene eher der Seele zugehörig sehen würde. Die Fragen hatten es dann doch ganz schön in sich. Vielleicht willst Du sie ja auch für DIch beantworten.

Wie es sich für mich weiterentwickelt hat, liest Du im nächsten Beitrag.

Bis dahin alles Liebe

sig gernot

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wenn Du dieses Thema aktiv für Dich bearbeiten willst, stelle ich Dir zur Unterstützung "Arbeitsblätter" zur Verfügung. Die kannst Du DIr hier downloaden (entweder draufklicken - Datei öffnet dann in einem neuen Browerfenster, oder Rechtsklick mit der Maus zum Herunterladen):

 ♥ Meine persönliche Entwicklung - Teil 1 ♥ 
 
Teile diesen Beitrag mit Deinen Freunden auf

Kommentare (2)

  • Irina

    Irina

    18 September 2019 um 12:33 |
    Lieber Gernot,
    Das hast du sehr schön gesagt. Und wie es nunmal im Leben so ist, war da wirklich ein paar Dinge dabei, die sich bei mir genauso anfühlen.
    Gerade bei der Liste mit den verschiedenen Punkten, merke ich, wie schon beim Lesen Widerstände auftreten. Beim Hineinfühlen ändert sich das eine oder andere.
    Danke für den Beitrag und Gratulation zu deinem neuen Blog.

    Alles Liebe,
    Irina

    antworten

    • Gernot Blümel

      Gernot Blümel

      18 September 2019 um 12:40 |
      Dankeschön Irina

      antworten

Ich freue mich über Deinen Kommentar

Du kommentierst als Gast
Dein Name wird angezeigt, Deine E-mail Adresse nicht.
Wenn Du eine Webseite angibst, wird diese automatisch verlinkt.

  • Bg
  • Bg2
  • Bg3
  • Bg4
  • Bg5
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.